Zuchtordnung des Züchterkreises für den Retromops (ZKR)

vom 28. November 2008 in der Fassung vom 2. Februar 2017


§ 1 Allgemeines

 

Die Zucht und Eintragungsbestimmungen des Züchterkreises für den Retromops (ZKR) dienen der Erhaltung und Förderung der Rasse Mops mit dem besonderen Ziel, die sich aus der Übertypisierung des Standardmopses er-gebenden gesundheitlichen Probleme zu bekämpfen. Die Einzucht einer passenden Fremdrasse (vgl. § 6) und die anschließende Rückzucht auf die Rasse Mops ist dabei der vom ZKR gewählte Weg.

 

Es darf nur mit gesunden und wesensfesten Hunden gezüchtet werden. Erbgesund ist ein Hund dann, wenn er Rassetyp und rassetypisches Verhalten vererbt, nicht aber erbliche Defekte, welche die funktionale Gesundheit seiner Nachkommen beeinträchtigen. Erbliche Defekte und Krankheiten werden - soweit erkennbar - durch den Zuchtwart und die Zuchtbuchführung als Registerstelle erfasst, bewertet und planmäßig züchterisch bekämpft.

 

Die Züchtermitglieder des ZKR sind für ihre Zucht-ergebnisse selbst verantwortlich. Der ZKR übernimmt insofern keine Garantie; eine Haftung des ZKR wird ausdrücklich ausgeschlossen.

 

Zur Umsetzung der vorgegebenen Zuchtziele ist die vorliegende Zuchtordnung erstellt worden. Zuwider-handlungen bzw. Nichteinhaltung der Zuchtordnung können mit dem Ausschluss aus dem ZKR und dem Entzug  der Lizenz zur Führung des Markennamens „ZKR Retromops“ geahndet werden.  

 

 

§ 3 Zwingername

Jedem Züchtermitglied des ZKR wird Zwingernamenschutz gewährt. Der Zwingername wird bei der Zuchtbuchführung beantragt. Der  Zwingername soll sich deutlich von einem bereits in anderen Vereinen für die Rasse „Mops“ vergebenen Zwingernamen unterscheiden.

 

 

 

§ 4 Zuchtstätte


Die Unterbringung der Zuchttiere sowie der Welpen in Zwingeranlagen oder in separaten Räumen wie Kellern, Scheunen oder Gartenhäusern ist ausdrücklich untersagt.

 

Bei der Aufzucht der Welpen ist sicherzustellen, dass ausreichend Platz vorhanden und regelmäßiger Kontakt zum Züchter, seiner Familie und dessen Umfeld gegeben ist. Die erforderlichen Hygienemaßnahmen sind einzuhalten. Das Wurflager muss trocken und vor Zugluft geschützt sein. Die Mutterhündin muss die Möglichkeit haben, sich jederzeit von den Welpen abzusondern.

 

Je nach Witterungsverhältnissen ist den Welpen angemessener Auslauf außerhalb des häuslichen Wurflagers (Garten; Terrasse) zu ermöglichen. Der Auslauf soll möglichst abwechslungsreich gestaltet sein und den Welpen verschiedene Reize und Spieloptionen bieten.

 

Die Überwachung der Einhaltung dieser Vorgaben obliegt der Zuchtleitung und den Zuchtwarten bzw. den von ihnen beauftragten, sachkundigen Personen. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe hat der Züchter dem vorgenannten Personenkreis Zutritt zu seiner Zuchtstätte zu gewähren.

 

 

 

§ 5 Zuchtwarte 


Die Zuchtwarte haben neben den Zuchtpaten die Aufgabe, den Züchtern des ZKR beratend zur Seite zu stehen. Sie kontrollieren darüber hinaus die Zucht, die Einhaltung der Zuchtordnung und erfassen - soweit erkennbar - erbliche Defekte und Krankheiten zur planmäßigen züchterischen Bekämpfung.

 

 

§ 2 Züchter im ZKR

 

Das Zuchtrecht innerhalb des ZKR steht nur Personen zu, die eine Lizenz zur Führung des Markennamens „ZKR Retromops“ und eine Mitgliedschaft im ZKR erworben haben. Die Lizenz wird immer nur für einen Zeitraum von zwei Jahren erteilt. Ein verbindlicher Anspruch auf Lizenzverlängerung besteht nicht. Alles Weitere regelt der Lizenzvertrag.

 

Die Mitgliedschaft im ZKR erlischt automatisch mit Ablauf der Lizenz.

 

Deckrüdenbesitzer die selber nicht züchten, können - soweit ihr Rüde im Zuchtbuch des ZKR eingetragen oder registriert ist - auf Antrag auch ohne eine Zuchtlizenz zu erwerben, Mitglied des ZKR werden. Über die Aufnahme entscheidet die Zuchtleitung in Einvernehmen mit den Zuchtwarten.

 

Jeder lizenzierte Züchter und jeder Deckrüdenbesitzer, der dem ZKR beigetreten ist, repräsentiert den ZKR. Dies setzt neben einem fundierten Wissen in den Bereichen Hundezucht, Hundehaltung, Erziehung und Ernährung auch ein entsprechendes professionelles Auftreten in der Öffentlichkeit (darunter auch in Internetforen und in Sozialen Netzwerken jeder Art) sowie einen entsprechenden Umgang mit Welpenkäufern und -interessenten voraus. Rufschädigendes Verhalten kann zum Ausschluss aus dem ZKR und dem Entzug der Lizenz zur Führung des Markennamens „ZKR Retromops“ führen.

 

Alle Züchter des ZKR arbeiten einvernehmlich und miteinander an dem in § 1 formulierten Zuchtziel, was ein Konkurrenzverhalten der Züchtermitglieder untereinander ausschließt. Marktschreierische Werbefloskeln sind geächtet. Eine Teilnahme an Ausstellungen und eine Werbung mit den Ausstellungsergebnissen zugunsten der eigenen Zucht läuft dem Zuchtprogramm des ZKR zuwider und wird nicht praktiziert.

 

Erfahrene Züchter sollen als Zuchtpaten einen Neuzüchter unterstützen. Zuchtpaten werden über die Zuchtleitung vermittelt. Als erfahren gilt, wer mindestens vier Würfe aufgezogen hat. Eine einklagbare Verpflichtung zur Übernahme einer Patenschaft besteht nicht. 

 

Der Züchter ist verpflichtet, jede bekannt gewordene Erkrankung seiner Nachzucht, die auf eine erbliche Disposition hindeuten könnte, unverzüglich der Zuchtleitung anzuzeigen. Sollten bereits ärztliche Gutachten oder Bescheinigungen vorliegen, sind diese schriftlich nachzureichen. Die Zuchtleitung entscheidet über nachfolgende Maßnahmen bis hin zum Zuchtausschluss des jeweiligen Elterntiers.

 


 

§ 6 Zugelassene und verbotene Einzuchten

 

Eine Anerkennung in der Zuchtarbeit des ZKR finden alle nichtextremen Zuchtformen des Mopses:

- der "Altdeutsche Mops"

- der amerikanische "terriertyped pug" ("Mops im Terriertyp")

- der russellbeeinflusste Retromops (bis zu 1/4 terrierbeeinflusst) und seine Ausgangsform Rassmo

- der pinscherbeeinflusste Retromops (bis zu 1/4 pinscherbeeinflusst) und seine Ausgangsform Muggin

sowie Möpse und Farbmöpse, deren Phänotypus keine

quälenden, extremen Zuchtmerkmale aufweisen.

 

Damit sind die zur Einzucht zugelassenen Rassen derzeit Parson Russel und Deutscher Pinscher. Die Einzucht weiterer passender Rassen kann durch die Zucht-buchführung und die Zuchtwarte beschlossen werden, wenn sich durch diese Maßnahme eine Verbesserung der Zucht erwarten lässt.

 

Ausgeschlossen für eine Einzucht sind Rassen, die den Retromops in seiner Physiognomie deutlich von dem Erscheinungsbild des Mopses wegführen. Dazu gehören

Einzuchten von Rassen, die zu einer wesentlichen Größenveränderung beitragen, z.B. Chihuahua (Kleinwuchs), Boxer, Labrador (Größenzunahme).

Einzuchten, die zur Kurzbeinigkeit führen können, z.B. Pekinese, Dackel

-  Einzuchten, die die Fellstruktur nachhaltig verändern können. Die Einzucht von Rassen mit langem, gelocktem oder geschnürten Haarkleid (z.B. Pudel, Shih Tzu, Cocker, Chavalier u.ä.) ist untersagt.

 

Die in Absatz 3 für die Einzucht ausgeschlossenen Rassen können auch nicht durch nachträgliche Entscheidung im Sinne des Absatzes 2 in das Zuchtprogramm mit aufgenommen werden (absolute Ausschließungsgründe).

 

 

 

§ 7  Verbotene Farbzucht 

 

Der ZKR Retromops kann aufgrund zugelassener Fremdbluteinzuchten über die Standardfarben des Mopses (beige in verschiedenen Varianten, schwarz) hinaus weitere Farbschläge wie brindle, piebald, platinum oder black and tan aufweisen. Eine Weißzucht sowie eine Zucht mit dem Defektgen „Merle“ sind ausdrücklich untersagt.

 


§ 8  Grundsätzliche Zuchtbestimmungen


Rüde und Hündin müssen einen Zuchttauglich-keitsnachweis erbringen. Dieser kann vom Zuchtwart bzw. der Zuchtleitung oder dem Tierarzt ausgestellt werden.

 

Das Mindestalter für Deckrüden beträgt 12 Monate; eine Belegung der Zuchthündinnen darf nicht vor der zweiten Hitze erfolgen, dabei darf das Mindestzuchtalter der Hündin von 14 Monaten nicht unterschritten werden. Hündinnen dürfen in einer Läufigkeitsperiode nicht von verschiedenen Rüden gedeckt werden.

 

Verpaarungen mit außerhalb des ZKR gezogenen Rüden sind mit der Zuchtleitung abzustimmen und von dieser zu genehmigen.

 

Hündinnen dürfen pro Kalenderjahr einen Wurf haben. Insgesamt dürfen sie 4 Würfe haben; die Verwendung einer Zuchthündin für einen weiteren Wurf bedarf der Genehmigung der Zuchtleitung.

 

Eine Zuchthündin kann bis zu dem abgeschlossenen 8. Lebensjahr für die Zucht verwendet werden. Stichtag ist der Tag der Belegung. Bei einem Deckrüden wird keine Altersgrenze festgesetzt.

 

Ein Kaiserschnitt ist der Zuchtbuchführung zu melden. Nach dem zweiten Kaiserschnitt darf mit der betroffenen Hündin nicht mehr gezüchtet werden.

 

 

 § 10 Pug Dog Enzephalitis (PDE) [1]

 

Hunde, die keine Träger der Mutation in DLA-DPB1 sind, welche als Hochrisikofaktor für die 'Nekrotisierende Meningoenzephalitis' – Pug Dog Enzephalitis (PDE) angesehen wird, sind bevorzugt in der Zucht einzusetzen; ausdrückliches Zuchtziel des ZKR ist ein PDE-freier Bestand.

 

Heterozygote (N/NME) und homozygote (NME/NME) Träger des Defektgens dürfen ausschließlich mit freien Tieren (N/N) verpaart werden, wobei eine Verpaarung mit einem homozygoten Träger (NME/NME) der Genehmigung der Zuchtleitung bedarf. Die Genehmigung wird nur erteilt, wenn das Trägertier über außergewöhnlich gute Eigenschaften verfügt, die anderenfalls für die Zucht unrettbar verloren gingen. Dies gilt auch für besonders wertvolle Blutlinien. Für das Defektgen homozygote Tiere (NME/NME) erhalten jedoch keine Zuchtzulassung innerhalb des ZKR.

 

Der Genotyp der Elterntiere wird in den Ahnentafeln vermerkt.

 

[1] Gültig seit 2012 

 

§ 12  Zuchtbuch

 

Der ZKR führt ein Zuchtbuch. Verantwortlich dafür ist die Zuchtleitung (Zuchtbuchführung), die alle von den Züchtern eingereichten Unterlagen sicher zu verwahren hat.

 

Die dem ZKR angeschlossenen Züchter verpflichten sich, alle von ihnen gezüchteten Hunde der Zuchtrichtung „Retromops“ in das Zuchtbuch des ZKR eintragen zu lassen.


Im Zuchtbuch werden alle geworfenen Hunde fortlaufend mit einer Zuchtbuchnummer ein-getragen. Die Eintragung enthält Wurfstärke, Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, Farbe, Abstammung der Eltern, Großeltern, sowie Name des Züchters.

 

Die Namensgebung der Welpen erfolgt pro Wurf in alphabetischer Reihenfolge (A-Wurf, B-Wurf etc.).

 

Die Erfassung eines Wurfes im Zuchtbuch und die Zuordnung der Zuchtbuchnummer  erfolgt  ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge, wobei zwingend zunächst die Rüden und dann die Hündinnen erfasst werden. 

 

Bei Namenswiederholungen ist durch einen ent-sprechenden Zusatz dafür Sorge zu tragen, dass sich die vergebenen Namen deutlich von einander unterscheiden. Die Zuchtbuchstelle kann ungeeignet erscheinende Namen ablehnen.

 

 

  

§ 15 Welpen

 

Die Welpen müssen bei der Abgabe mehrfach entwurmt und mit einer S H L P- Impfung (Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose) versehen sein. Zur zweifels-freien Identifikation müssen sie gechipt sein; eine Tätowierung wird nicht als ausreichend erachtet. Die Chip-nummer ist im Impfpass, auf der Ahnentafel und im Kaufvertrag zu vermerken.

 

Die Abgabe der Welpen darf frühestens nach Vollendung der 8. Lebenswoche erfolgen. Die Welpen müssen zum Abgabezeitpunkt ein Mindestgewicht von etwa 2 kg aufweisen.

 

 

§ 16 Ahnentafel

 

Die Ahnentafel ist ein Abstammungsnachweis und eine Urkunde im juristischen Sinne. Zusätze oder Änderungen dürfen nur von der Zuchtbuchführung vorgenommen werden. Ahnentafel und Hund gehören zusammen.

 

Ahnentafeln müssen deutlich mit dem Emblem des ZKR gekennzeichnet und von der Zuchtbuchführung und dem verantwortlichen Züchter unterschrieben sein Mit seiner Unterschrift bestätigt der Züchter die Richtigkeit der darin enthaltenen Angaben.

 

Jeder Wurf wird auf der Ahnentafel der Mutter mit der Anzahl der geborenen Welpen unter Hinweis auf deren Geschlecht vermerkt.

 

Die Ahnentafel bleibt Eigentum des ZKR, der nach dem Tod des Hundes die Rückgabe der Ahnentafel verlangen kann. Der ZKR kann die Vorlage der Ahnentafel auch verlangen um Eintragungen zu überprüfen, zu berichtigen oder zu ergänzen.

  

In Verlust geratene Ahnentafeln sind für ungültig zu erklären. Der Verlust ist durch eine eidesstattliche Erklärung des Eigentümers glaubhaft zu machen. Die Zuchtbuchführung fertigt daraufhin eine Zweitschrift aus. Der Vermerk "Zweitschrift" muss deutlich erkennbar auf der Ahnentafel angebracht werden.  

 

 

 

 

 

 

§ 9 Nicht zur Zucht zugelassene Hunde / zuchtausschließende Fehler

Nicht zur Zucht zugelassen bzw. Fehler, welche von der Zucht ausschließen sind:

- extrem chronisches Schnarchen und / oder     Atemnot

- erblich bedingte Augenerkrankungen

- körperlich schwache Hunde

- generalisierende Demodikose

- Kryptorchismus oder Monorchismus

- Verhaltensstörungen, übersteigerte Aggressivität

- Hunde, die angeborene Missbildungen, erkennbare         Erbfehler und erkennbare vererbliche Krankheiten   aufweisen (z.B. Hasenscharte, Spaltrachen, angeborene   Blindheit oder Taubheit, Epilepsie)

- Hündinnen, die zweimal mit Kaiserschnitt geboren haben,   vgl. § 8 Absatz 6.

 

Es werden nur Hunde zur Zucht zugelassen, die frei von Patella-Luxation (PL) sind.

 

Tieren, bei denen erst nach einer Zuchtzulassung ein zuchtausschließender Fehler auftritt, oder bei denen durch Nachtzuchtkontrolle erkennbar wird, dass sie ent-sprechende Fehler vererben können, kann eine bereits erteilte Zuchtzulassung entzogen werden (vgl. insoweit auch § 2 Abs. 7).

  

Ahnentafeln nicht (mehr) zur Zucht zugelassener Hunde erhalten von der Zuchtbuchführung den Vermerk "nicht zuchttauglich".

 

 

 

 

 

 

 § 11 Linienzucht, Inzucht

  

Grundsätzlich ist bei einer geplanten Verpaarung der Inzuchtkoeffizient möglichst gering zu halten. Inzestverpaarung zwischen Eltern und Kindern sowie Geschwisterverpaarung sind verboten.

 

Halbgeschwisterverpaarungen können mit Erlaubnis der Zuchtleitung ausnahmsweise durchgeführt werden, wenn dadurch eine züchterische Festigung eines oder mehrerer besonders herausragender Merkmals der Elterntiere beabsichtigt ist.

 

  

§ 13 Deckakt, Deckgebühr und Deckschein


Nach vollzogenem Deckakt ist der Deckschein auszufüllen und dem Besitzer der Zucht-hündin auszuhändigen. Der Deckschein ist innerhalb von 10 Tagen nach dem Deckakt der Zuchtbuchführung zu übersenden.


Der Deckrüdenbesitzer und der Zuchthündinnenbesitzer haftet, jeder für sich allein, mit seiner Unterschrift auf dem Deckschein für die Richtigkeit seiner Angaben.

 

Die Festlegung der Deckgebühr und deren Zahlungs-modalitäten sind ausschließlich eine Angelegenheit zwischen Züchter und Deckrüdenhalter.

 

Der Züchter muss dem Deckrüdenbesitzer das Ergebnis des Wurfgeschehens innerhalb von 10 Tagen nach dem Wurf, bzw. das Leerbleiben der Hündin nach Kenntnis, spätestens jedoch innerhalb von 10 Tagen nach dem errechneten Wurfdatum mitteilen.

 

Der Züchter muss die Zuchtbuchführung unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis über das Leerbleiben oder den Abort der Hündin informieren. Eine formlose Mitteilung ist ausreichend.

 


§ 14 Wurfmeldung

Zur Meldung und Eintragung eines Wurfes sind der Zuchtbuchführung vorzulegen:

·         der Deckschein

·     der Wurfmeldeschein

·      Original der Ahnentafeln der Zuchthündin und Kopie    der Ahnentafel des Deckrüden 

 

Die Meldung eines Wurfes an das Zuchtbuch  erfolgt  in alphabetischer Reihenfolge, wobei zwingend zunächst die Rüden und dann die Hündinnen zusammen mit den Chip-Nummern zu nennen sind.

 

 § 17 Gebühren

 

Für einzelne Leistungen der Zuchtbuchstelle und der Zuchtwarte können Gebühren erhoben werden. Die Gebühren sind in Gebührenordnung des ZKR aufgeführt.

 

 

§  18 Datenschutz

 

Die Weitergabe von Daten der Zuchtwertschätzung an Dritte oder deren gewerbliche Nutzung sowie das Speichern und / oder Bearbeiten des Inhaltes des Zuchtbuches in elektronischen Medien ist nicht gestattet.

 

 

§ 19 Salvatorische Klausel

 

Die Zuchtordnung ist in ihrer Ursprungsfassung am 1. Dezember 2009 in Kraft getreten. Die erste Änderungs-fassung tritt am 2. Februar 2017 in Kraft.  

 

Die Nichtigkeit einzelner Teilen zieht nicht die Nichtigkeit der Zuchtordnung insgesamt nach sich. An die Stelle der nichtigen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der eigentlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die beschließenden Parteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.