Blick zurück nach vorn - Teil II

 

 

Wie geht es weiter mit dem Mops? Ist sein Schicksal durch jahrzehnte langes Verharrem auf dem Status Quo besiegelt oder geht der Weg tatsächlich zurück zum sportlichen Mopshund ohne Qualzuchtmerkmale? - Wir bleiben ´dran! 

 

Wir schreiben das Jahr 2020

  

Seit dem 18. Mai 2020 erteilt der niederländische Raad van Beheer (das niederländische Pendant zum VdH) in Umsetzung des im Jahre 2019 ergangenen Zuchtverbots keine Ahnentafeln für Standardmöpse, Bulldoggen und andere kurzschnauzige Rassen mehr. Damit ist die rassereine Mopszucht in den Niederlanden Geschichte...

 

 

Wir schreiben immer noch das Jahr 2020

 

Im Rahmen unserer Kooperation mit den Niederlanden deckt Ichigo vom Johannisberg (Paul) aus der Adele vom Amselfeld und Emil vom Johannisberg ("Muffin-Linie) erstmals eine niederländische F1 Shiba Hündin...

 

Wir schreiben noch immer das Jahr 2020

 

Frankreich: Eine bislang noch nicht verabschiedete Gesetzes-novelle geht offensichtlich noch deutlich weiter, als es die Niederlande mit ihrem Ampelsystem tut. Besitzer und Züchter von Hunden und Katzen von übertypisiertem Zuchttyp (Le détenteur d'un chien ou d'un chat hypertypé) - und dazu gehören neben den Bulldogen auch die Standardmöpse - sollen verpflichtet werden, ihre Tiere sterilisieren bzw. kastrieren zu lassen. Der Gesetzentwurf wurde von Loïc Dombreval eingebracht und von 155 Delegierten mit unterzeichnet. Dombreval ist ehemaliger Tierarzt und Vorstandsmitglied bei Virbac und Mitglied der Partei La République En Marche von Emmanuel Macron. - Der Gesetzentwurf sorgt nicht nur bei den Züchtern sondern auch auch im National Kennel Club, dem SCC, für große Aufregung... 

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2020

Am 22. September 2020 wird der erste deutsch/niederländische Retromopswurf in der Zuchtstätte Dexterous Rascals in den Niederlanden geboren. Eltern sind die F1 Mops-Shiba Hündin Nozomi und der ZG Retromopsrüde Ichigo vom Johannisberg. 

wir schreiben noch immer das jahr 2020

 

Es ist der 23. Novemver 2020 - acht Wochen nach der Geburt der ersten deutsch/niederländischen Retromopswelpen erblickt der zweite Wurf das Licht der Welt: Dexterous Rascalls Yumi und Ichigo vom Johannisberg (Paul) sind Eltern von fünf strammen kleinen Möpschen geworden! - Näheres beim "Klick" auf das Foto:

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2020

 

Die Tierärztekammer Berlin startet die dritte große Kampagne gegen Qualzucht. Unter dem Motto "Schön sinnlos - ohne Atem" stehen wiederum sind die brachyzephalen Hunde-rassen in der Kritik. 

 

wir schreiben das Jahr 2021

Mit Dexterous Rascals Johnny hält erstmals ein Retromops mit Patterdale-Genen in unsere Züchtergemeinschaft Einzug.

 

Johnny stammt aus den Niederlanden und soll in Deutschland als zukünftiger Deckrüde in der kontrollierten Retromops-zucht Verwendung finden... 

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2021

Im August des Jahres 2021 ist die F2 Hündin Dexterous Rascals Malou aus den Niederlanden in die ZG Zuchtstätte vom Alten Backofen gezogen. Malou trägt 25 % Gene des Patterdale Terriers und soll - wie schon ihr Halbbruder Dexterous Rascals Johnny - in der kontrollierten Retromopszucht in Deutschland zur Rasseverbesserung des Mopses beitragen.

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2021

 

In Norwegen wächst die Forderung nach einem Zuchtverbot für kurzschnauzige Rassen. Man sieht hier die Niederlande als richtungsweisend an....

 

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Wir schreiben noch immer das Jahr 2021

 

In den Niederländen möchte man jetzt noch einen Schritt weiter gehen: Nachdem dort die reinrassige Mopszucht seit 2019 verboten ist, wird u.a. unter Beteiligung des Berufsverbandes der niederländischen Tierärzte und der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Utrecht auch ein Verbot des Handels mit kurzschnauzigen Hunden angestrebt.  Sollte das Zuchtverbot tatsächlich auch auf den Handel erstreckt werden, wäre in Zukunft auch ein Verkauf (Export) reinrassiger Möpse in die Niederlande nicht mehr zulässig.

 

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Wir schreiben noch immer das Jahr 2021

 

Auch Österreich beginnt im Sommer 2021 mit der Umsetzung seiner Gesetzgebung zum Thema Qualzucht: Züchter werden von den Behörden ganz dezidiert angeschrieben. Es wird die Vorlage eines konkreten Zuchtprogramms gefordert, mit dessen Hilfe der Züchter zeitnah Qualzuchtmerkmale aus seiner Zucht eliminiert, anderenfalls er mit der Schließung seiner Zuchtstätte rechnen muss. Zitat aus einen behördlichen Anschreiben an einen österreichischen Mopszüchter (Original liegt vor): "Züchter/innen von Tieren, bei denen Qualzuchtmerkmale auftreteb, müssen der Bezirks-hauptmannschaft ein Maßnahmenprogramm vorlegen, welches aufzeigt, wie sie diese Merkmale reduzieren und schließlich aus der Zucht entfernen".

 

Damit scheint die rassereine Mopszucht auch in Österreich bald Geschichte zu sein!

 

Wir schreiben noch immer das Jahr 2021

 

Im Rahmen eines genehmigten Experimentalwurfs bringt Liya vom Johannisberg sechs Welpen aus einer Verpaarung mit einem niederländischen Mops-Shiba F1 Rüden zur Welt! Sollte die Nachzucht überzeugen, wird das  Zuchtbucht unserer Züchtergemeinschaft auch für den Shiba geöffnet! - Näheres beim "Klick" auf das Foto:

 

wir schreiben das Jahr 2022

 

Mit der Neufassung der Tierschutz-Hundeverordnung zum 1.Januar 2022 ändert sich schlagartig Vieles in der Szene. Sah der bisherige § 10 der Tierschutz-Hundeverordnung ein Ausstellungsverbot für tierschutzwidrig an Ohren und Ruten kupierten Hunden vor, wird dieses Verbot nun auch auf Hunde mit sogenannten Qualzuchtmerkmalen ausgedehnt. Darunter fallen allerdings nicht nur die brachyzephalen Rassen, sondern auch Hunde mit Zahnanomalien oder Farben wie Merle oder Blue. Das Verbot erstreckt sich aber nicht nur auf Ausstellungen sondern auch auf Wettbewerbe (Agility pp.) und sonstige Prüfungen (Begleithndeprüfung u.ä.). Damit schießt die Verordnung in ihrer Fassung vom 1. Januar am Ziel vorbei; Nachbesserung wird erwartet...,

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2022

 

Finnland zieht nach. Lt. eines vorliegenden Gesetzesentwurfs werden die Niederländischen Regelungen  angestrebt: Die relative Länge der Schnauze des Hundes wird bei der Zuchtzulassung Auswahlkriterium werden. Dabei soll die Schnauze  mindestens ein Drittel der Schädellänge des Hundes betragen.uzen von Boxern durch Zuchtselektion, wodurch ihre Atemprobleme reduziert wurden. Mit einem Inkrafttreten der Regelung wird Anfang 2023 gerechnet.

 

wir schreiben noch immer das Jahr 2022

 

In Österreich tritt  zum 1. September 2022 eine Novelle des TSCHG in Kraft. § 8 der Neufassung sieht  neben Ausstellungs- und Zuchtverboten auch Handels- und Werbeverbote mit Qualzuchttieren vor.

 

Wir schreiben das Jahr 2023

Prof. Dr. Achim Gruber sieht in der von uns seit Jahren praktizierten Einzucht von Fremdrasse die einzige möglichkeit, den Standardmops sowie zahlreiche andere Hunderassen zu retten und widmet sein neues Buch "Geschundene Gefährten" u.a. uns Retromopszüchtern!